Winterthema 2018: "Fels in der Brandung"

Mit viel Feingefühl und geschickt setzt du den letzten Turm auf deine kunstvolle Sandburg- das Werk ist vollendet und du legst dich stolz dahinter in den Sand. 
Die Flut kommt- fasziniert schaust du zu, wie die Wellen dein Kunstwerk zerfressen. 
Ein laues Gefühl der Endlichkeit macht sich in dir breit. 

Was bei einer Sandburg eine gewisse Faszination hat, willst du in deinem Leben nicht erleben. 
Jesus bietet sich uns als festes Lebensfundament an, wie ein Fels in der Brandung.
In Beziehung mit ihm zu leben bedeutet für uns, einen sicheren, stabilen Felsen als Halt zu haben, sowohl wenn die Lebenswellen toben als auch wenn es gemütlich ruhig ist.

-- Sabin und Martin Fitzi

Sommerthema 2018: "Segel im Wind"

Der Mistral fegt über Sardinien. Ich stehe auf einem grossen Surfbrett und halte mein kleines Segel in den Wind. Während andere mit glitzernden grossen Segeln übers Wasser zischen, lerne ich zu spüren, woher der Wind genau kommt, wohin ich fahre wenn ich das Segel öffne oder es nach vorne richte oder nach hinten kippe… üben, üben, üben - sanfte Bewegungen und feines Gespür für den Wind.

Es erinnert mich an meine Beziehung mit Gott, den dreieinigen Gott: Vater, Jesus, Heiliger Geist. Der Heilige Geist lebt in uns, führt und leitet uns. Das hebräische Wort „Ruach“ kommt in der Bibel häufig vor und wird an bestimmten Stellen als Geist übersetzt, die Grundbedeutung ist Wind, Atem.
Ich erlebe im Alltag, wie ich mich von diesem „Ruach“ leiten lassen kann - in Entscheidungen, beim Gedanken sortieren, beim Vision und Blick fürs Richtige und Wichtige behalten. Ich will auch im Alltag das feine Gespür weiter einüben, zu merken, woher der Wind genau bläst, zu hören, wohin ich mein Segel bewegen soll, damit ich dahin fahre, wo Gottes Wege für mich offen sind. Ohne Wind würde ich stehenbleiben und abdriften. 

-- Sabin Fitzi